Lars Hansen zwischen Mallorca und Viernheim

Para-Triathlet holte DM-Silber und beißt sich bei Halb-IronMan durch

 

Während in Schleswig-Holstein gerade erst die Triathlonsaison in Fahrt kommt, hat Para-Triathlet Lars Hansen schon die ersten knackigen Wettkampferlebnisse in den Beinen und die ersten Medaillen um den Hals. Der 34-jährige vom TSV Schleswig bewies binnen zwei Wochen erfolgreich seine Vielseitigkeit im Ausdauer-Dreikampf. Beim IronMan 70.3 über die halbe Langdistanz (1,9 km / 90 km / 21 km) bewies Lars Hansen auf Mallorca Durchhaltevermögen und bei den Deutschen Paratriathlon-Meisterschaften über die Supersprint-Distanz (0,3 km / 10 km / 3,5 km) in Viernheim zeigte er seine Schnelligkeit.

Sein Tempo und seine Dynamik wurden mit der Silbermedaille seiner Para-Klasse Tri4 belohnt. Hinter Deutschlands herausragendem Paratriathleten Martin Schulz aus Leipzig, der sich mit seinem famosen Schwimmpotenzial selbst auf der sehr kurzen Schwimmstrecke einen satten Vorsprung erarbeiten konnte, zeigte auch der TSV-Triathlet einen starken Wettkampf. Auf der windanfälligen Radstrecke drückte Hansen richtig aufs Tempo, ehe er sein starkes Ergebnis in seiner Paradedisziplin Laufen perfekt machte. Nach 37:02 Minuten lief Hansen als Vizemeister ins Ziel. „Das Laufen lief sehr gut. Es war ein schönes Rennen mit super Organisation“, freute sich Hansen und lobte die Ausrichter der Paratriathlon-Meisterschaften.    

Deutlich länger und strapaziöser war es für Hansen zuvor bei seinem Start beim IronMan 70.3 auf Mallorca, wo er erstmals über die dortige halbe IronMan-Distanz an den Start ging. Mit knapp 4000 Teilnehmern ist der dortige Wettkampf inzwischen Europas größtes Rennen über diese Distanz. Dort, wo viele Triathleten gern ihre Rad-Trainingslager abhalten, stellte sich der Mann vom TSV Schleswig dem Wettkampf in perfekter, aber auch sehr anspruchsvoller Umgebung. Nach dem 1,9 km langen Schwimmen in der Bucht von Alcudia ging es auf die 90 km lange Radstrecke in den mallorquinischen Bergen, ehe ein Halbmarathon an der Strandpromenade wartete.

Nachdem er das Schwimmen im Mittelmeer in 36 Minuten gut hinter sich gebracht hatte und auch den Schreckmoment beim ersten Wechsel überstanden hatte, als ihm beim Ausziehen des Neoprenanzugs die GPS-Uhr ins knietiefe Wasser gefallen war, begann für ihn der Wettkampfpart mit vielen ungewohnten Bedingungen. Bei 32 Grad Lufttemperatur und Anstiegen, bei denen zwischendurch auf 10 Kilometer Distanz 850 Höhenmeter zu überwinden waren, bekam der Schleswig-Holsteiner seine Grenzen aufgezeigt. „Hier habe ich wieder gemerkt, dass ich als Norddeutscher das nicht wirklich kann“, stellte der 34-jährige aus Neuberend trocken fest. Beim Anstieg tat sich Hansen schwer und auch bei den rasenden Fahrten ins Tal, fehlten ihm Erfahrung und Mut. „Bergab bin ich vielleicht auch etwas schissig gefahren“, bekannte er, konnte auf den Flachstücken dann aber wieder sein gewohntes Tempo finden. Nach dem zweiten Wechsel ging es bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Laufstrecke. Nach flottem Beginn konnte der Paratriathlet von der Schlei aber sein gewohntes Tempo nicht ganz halten. Auch die Anfeuerung seiner Familie, die an der Strecke stand, half dann nichts mehr.  „Da kam schnell der Hammer und ich habe mich dann aufs Finishen konzentriert“, erklärt Hansen, wie er seine Zielsetzung herunterschraubte. Nach 3:09 Stunden auf dem Rad und 1:54 Stunden in Laufschuhen erreichte Hansen schließlich nach 5:53:37 Stunden die Ziellinie. Im Gesamtklassement landete er damit auf 1621. Platz und 300. Platz der Altersklasse TM 35. 

(npb)

Sein Tempo und seine Dynamik wurden mit der Silbermedaille seiner Para-Klasse Tri4 belohnt. Hinter Deutschlands herausragendem Paratriathleten Martin Schulz aus Leipzig, der sich mit seinem famosen Schwimmpotenzial selbst auf der sehr kurzen Schwimmstrecke einen satten Vorsprung erarbeiten konnte, zeigte auch der TSV-Triathlet einen starken Wettkampf. Auf der windanfälligen Radstrecke drückte Hansen richtig aufs Tempo, ehe er sein starkes Ergebnis in seiner Paradedisziplin Laufen perfekt machte. Nach 37:02 Minuten lief Hansen als Vizemeister ins Ziel. „Das Laufen lief sehr gut. Es war ein schönes Rennen mit super Organisation“, freute sich Hansen und lobte die Ausrichter der Paratriathlon-Meisterschaften.    

Deutlich länger und strapaziöser war es für Hansen zuvor bei seinem Start beim IronMan 70.3 auf Mallorca, wo er erstmals über die dortige halbe IronMan-Distanz an den Start ging. Mit knapp 4000 Teilnehmern ist der dortige Wettkampf inzwischen Europas größtes Rennen über diese Distanz. Dort, wo viele Triathleten gern ihre Rad-Trainingslager abhalten, stellte sich der Mann vom TSV Schleswig dem Wettkampf in perfekter, aber auch sehr anspruchsvoller Umgebung. Nach dem 1,9 km langen Schwimmen in der Bucht von Alcudia ging es auf die 90 km lange Radstrecke in den mallorquinischen Bergen, ehe ein Halbmarathon an der Strandpromenade wartete.

Nachdem er das Schwimmen im Mittelmeer in 36 Minuten gut hinter sich gebracht hatte und auch den Schreckmoment beim ersten Wechsel überstanden hatte, als ihm beim Ausziehen des Neoprenanzugs die GPS-Uhr ins knietiefe Wasser gefallen war, begann für ihn der Wettkampfpart mit vielen ungewohnten Bedingungen. Bei 32 Grad Lufttemperatur und Anstiegen, bei denen zwischendurch auf 10 Kilometer Distanz 850 Höhenmeter zu überwinden waren, bekam der Schleswig-Holsteiner seine Grenzen aufgezeigt. „Hier habe ich wieder gemerkt, dass ich als Norddeutscher das nicht wirklich kann“, stellte der 34-jährige aus Neuberend trocken fest. Beim Anstieg tat sich Hansen schwer und auch bei den rasenden Fahrten ins Tal, fehlten ihm Erfahrung und Mut. „Bergab bin ich vielleicht auch etwas schissig gefahren“, bekannte er, konnte auf den Flachstücken dann aber wieder sein gewohntes Tempo finden. Nach dem zweiten Wechsel ging es bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Laufstrecke. Nach flottem Beginn konnte der Paratriathlet von der Schlei aber sein gewohntes Tempo nicht ganz halten. Auch die Anfeuerung seiner Familie, die an der Strecke stand, half dann nichts mehr.  „Da kam schnell der Hammer und ich habe mich dann aufs Finishen konzentriert“, erklärt Hansen, wie er seine Zielsetzung herunterschraubte. Nach 3:09 Stunden auf dem Rad und 1:54 Stunden in Laufschuhen erreichte Hansen schließlich nach 5:53:37 Stunden die Ziellinie. Im Gesamtklassement landete er damit auf 1621. Platz und 300. Platz der Altersklasse TM 35. 

(npb)